Hauskauf von privat – darauf muss geachtet werden

Das eigene Haus zu besitzen, ist der Traum von vielen. Dabei handelt es sich in der Regel um einen Kauf fürs ganze Leben und sollte daher immer sehr gut überlegt sein. Wird das Haus über einen Makler gekauft, dann fallen hohe Provisionen an, diese kann man sich also sparen, wenn keine Makler eingeschaltet wird. Hauskauf privat spart also viel Geld, es gibt aber wichtige Punkte zu beachten.

Hauskauf privat

Sollte nun ein Haus in die engere Wahl kommen, welches privat verkauft wird, dann ist es wichtig, nicht überstürzt zu handeln. Gut ist es immer, sich die Baupläne vorlegen zu lassen. Denn so wird es ermöglicht, sich die ganze Sache in Ruhe anzuschauen und auch Planungen anzustellen. Der Zustand des Hauses ist sehr wichtig, daher müssen alle wichtigen Sachen unbedingt geprüft werden, notfalls mit einem Gutachter.

Das Dachgebälk kann ein entscheidender Punkt sein. Ebenso wie die Kellerräume, diese sollten immer nach Feuchtigkeit untersucht werden. Diese Mängel können auch von einem Laien erkannt werden. Feuchtigkeit kann über kurz oder lang ernsthafte Probleme verursachen. Innerhalb kurzer Zeit werden hohe Sanierungskosten anfallen. Der Kauf eines Hauses sollte nie zu unüberlegt erfolgen, besser ist es immer, nochmals darüber zu schlafen. Vor allem ist es auch anzuraten, dass vorab der Finanzierungsplan steht. Ist der Kaufentschluss gefasst, dann sollte der Kauf immer notariell beglaubigt werden.

Bevor es zum Kauf kommt

Wer ganz sicher gehen will, dass der Hauskauf nicht zu einer Kostenfalle wird, der sollte sicherheitshalber immer einen Sachverständigen hinzuziehen. Sollte der Vorbesitzer Sanierungen vorgenommen haben, dann ist es ratsam, sich die Rechnungen vorlegen zu lassen, denn auch diese geben oft Aufschluss. Die Elektrik muss ebenfalls in Augenschein genommen werden, denn es könnte eventuell sein, dass diese, wenn sie veraltet ist ausgetauscht werden müssen.

Ebenso wichtig ist das Alter der Heizung, denn auch hier könnten hohe Kosten auf den Käufer zukommen. Zusätzlich ist der Verkäufer zu fragen, ob es für das Objekt einen Energieausweis gibt. Dieser muss vorhanden sein, denn ohne diesen darf ein Haus nicht verkauft werden. Gibt es Altlasten im Haus, die es zu entsorgen gilt, wie zum Beispiel veraltete Nachtspeicheröfen oder Eternitverschalungen. Diese zu entsorgen kann Unmengen an Geld kosten.

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