Gartentür – Tritt ein, bring Glück herein

Ein schöner Garten spendet nicht nur seinem Besitzer Freude, Erholung und Entspannung. Auch Vorübergehende genießen die Blumen, Blüten, Pflanzen und nicht zuletzt den Gesamteindruck. Zudem castle-500179_640(2)schafft ein Plausch über den Gartenzaun mitmenschliche Kontakte. Wenn diese Kontakte sich entwickeln, kommt es möglicherweise zum Bekanntschafts- oder Freundschaftsverhältnis. Bekannten, Gästen, Freunden oder einfach nur Spaziergängern möchte der Gärtner gern sein Refugium zeigen. Zu diesem Zweck wird er die Gartentür öffnen. Dies wurde sogar institutionalisiert in Form der offenen Gärten, beispielsweise in Berlin-Brandenburg.

Gartentür – Das Gesicht des Gartens

Die Gartentür ist nicht nur ein Aushängeschild eines freundlichen Gartens, sie dient auch dazu, die Privatsphäre gegenüber der Öffentlichkeit abzugrenzen. Wie unterschiedlich diese beiden Funktionen der Gartentür gewichtet werden, hängt stark vom Charakter des Besitzers und dessen Offenheit ab. So kann man an Gestaltung, Farbgebung und Konstruktion so mancher Gartentür den Charakter des Gartenbesitzers sehr gut ablesen. Es gibt sogar Gartentüren mit Stacheldraht. Gott sei Dank die Ausnahme.

Üblicherweise ist eine Gartentür eine einfache Konstruktion. Besonders im Kleingarten sieht man häufig Holztüren mit Latten, Brettern, Staketen. Wer eine Garteneinfriedung neu errichtet, wird, selbst wenn der Gartenzaun aus Holz besteht, seltener auf eine Holzkonstruktion zurückgreifen. Einfach deshalb, weil eine Gartentür aus Holz konstruktiv aufwändiger ist und in jedem Fall mehr Pflege erfordert. Denn Holz arbeitet. Wenn es bewegt wird, kann es sich verziehen.

Die Gartentür als Designobjekt

Jeder, wie er es sich leisten kann und leisten möchte. Der einschlägige Fachhandel bietet eine Unzahl von Konstruktionen, Ausführungen und Designs der Gartentüren an. In allen Preisklassen kann man sich eine Gartentür kaufen. Für manchen ist selbst eine Gartentür ein Prestigeobjekt, muss teuer sein und auch so aussehen. Für andere ist eine gartentür lediglich praktisch und funktionell und darf das auch erkennen lassen. Auch unterscheiden sich die Gartentüren nach Anwendungszweck. Es ist ein Unterschied, ob die Gartentür einem Kleingarten als Zugang dient oder einem pompösen Einfamilienhaus.

Die Konstruktion der Gartentür betreffend ist es wichtig, welche Größe und damit Masse eine Gartentür haben soll. Dementsprechend müssen die Aufhängepunkte und Anschläge der Gartentür konstruiert sein. Bei einer Gartentür aus Metall ist das kein Problem. Sie werden angeschweißt oder angeschraubt. Eine Holztür hingegen bedarf aufwändiger Bänderkonstruktionen.

Die Gartentür verschließen

Gleiches gilt für die Schlossseite der Gartentür. Wer kennt sie nicht, die robusten Kastenschlösser, die früher an jeder Gartentür zu finden waren. Eine einfache Klinke an der Gartentür, ein Buntbartschlüssel und fertig war die Laube. Unverwüstlich und preiswert waren diese Gartentüren damals. Diese Kastenschlösser haben Lehrlinge im ersten Lehrjahr bereits bauen können. Wer im Baumarkt sucht, wird diese Schlösser heutzutage auch noch finden. Natürlich in „Super Luxus“ Edelstahlausführung. Üblicherweise werden heutzutage Kastenschlösser für Gartentüren verwendet, die zwar noch aufgeschraubt werden, jedoch eine andere Klinken- und Schließmechanik haben.

Die Schließung der Gartentür erfolgt nicht mehr mit einem Kipphebel, sondern, wie bei allen anderen Türschlössern, mit einer Schließnase. Das hat zur Folge, dass in der Gartentür eine entsprechend konstruierte Aufnahme für die Schließnase vorhanden sein muss. Bei Metalltüren kein Problem, ein Schlitz tut es. Die Aufnahme der Schließnase einer Gartentür aus Holz hingegen muss mit einem Schließblech versehen sein.

Es versteht sich von selbst, dass alle Schlösser, die ganzjährig der Witterung ausgesetzt sind, regelmäßig gewartet werden müssen. Silikon am Schließzylinder und Fett an der Schließnase, einmal im Jahr, reichen aus.

Comments are closed.